Kar­pal­tun­nel­syn­drom
(KTS, CTS)

Das Kar­pal­tun­nel­syn­drom ist das häu­figste Ner­ven­kom­pres­si­ons­syn­drom der Hand und tritt bei ca 15% der Bevöl­ke­rung auf. Die Ursa­che ist eine Ein­engung des Mit­tel­ner­ven (n. medi­a­nus), der auf Höhe des Hand­ge­len­kes zusam­men mit den Beu­ge­seh­nen durch einen knö­cher­nen Kanal ver­läuft. Die Pati­en­ten kla­gen über eine Schwel­lung und/oder ein (vor allem nächt­li­ches) Ein­schla­fen der Fin­ger (Dau­men, Zeige- und Mit­tel­fin­ger) mit Taub­heits­ge­fühl, bren­nende Schmer­zen bis hin zu Bewegungseinschränkungen.

Besteht der Ver­dacht auf ein Kar­pal­tun­nel­syn­drum (KTS, CTS), wird zur Siche­rung der Dia­gnose eine Ner­ven­leit­ge­schwin­dig­keit durch­ge­führt. Hier­bei zeigt sich auch das Aus­maß der Nervenkompression.

Bei leich­te­ren Fäl­len ist eine kon­ser­va­tive The­ra­pie mit einer Kor­ti­so­n­in­jek­tion und/oder einer nächt­li­chen Ruhig­stel­lung des Hand­ge­len­kes in einer Nacht­la­ge­rungs­schiene mög­lich. Sollte dies nicht zu einer Bes­se­rung der Beschwer­den füh­ren sowie in aus­ge­präg­ten Fäl­len ist eine Ope­ra­tion notwendig.

Die­ser Ein­griff kann ambu­lant und in ört­li­cher Betäu­bung in unse­rer Tages­kli­nik durch­ge­führt werden.

OP-Dauer 30 Minu­ten
Anäs­the­sie ört­li­che Betäu­bung (Lokal­an­äs­the­sie) und/oder Dämmerschlaf
Auf­ent­halt ambu­lant (OP im Dermatologikum)
Aus­fall­zeit 10 – 12 Tage (arbeits­fä­hig nach 3 – 4 Tagen bei Schreibtischarbeit)
Sport 2 Wochen
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